Entgiftung

Entgiftungskuren gehören in vielen Kulturen zu den wichtigsten Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und geistigen Leistungs- fähigkeit. Vor allem in traditionellen Heilsystemen wie dem indischen Ayurveda ist die Entgiftung seit vielen Jahrhunderten ein fester Bestandteil und wird dort auch heute noch regelmäßig praktiziert. In der westlichen Welt dagegen ist die Bedeutung solcher Kuren häufig unbekannt oder geriet im Laufe der Jahre in Vergessenheit, wie z. B. bei der christlichen Fastenzeit vor Ostern, bei der es ursprünglich nicht nur darum ging, den fleischlichen Genüssen zu entsagen, sondern vor allem auch Körper und Geist von schädlichen Stoffen zu reinigen. Bedenkt man zudem, in welchem Maße unser Organismus heute durch Fehl- oder Überernährung, Stress und Hektik, Alkohol und Nikotin, Umweltgifte, Konservierungsstoffe usw. belastet wird, dürfte rasch klar werden, dass Entgiftungskuren einen wichtigen Teil zu einem unbe- schwerten Leben beitragen können.


Entschlackung

Als Entschlackung bezeichnet man in der Naturheilkunde Maßnahmen, die dem Körper dabei helfen sollen, schädliche Stoffwechselprodukte und andere Toxine auszuscheiden. Besonders bei chronischen Erkrank- ungen wie Allergien, Rheuma oder Hypertonie verschafft eine solche Behandlung merkliche Linderung. Zudem kurbelt die Entschlackung die Selbstheilungskräfte an und hilft einem geschwächten Organismus dabei, sich schneller zu erholen. Die Behandlung erfolgt anhand von homöopathischen Mischungen und umfasst zudem Massagen, Sitzungen in der Infrarot-Wärmekabine, Empfehlungen zur Ernährung und beglei- tende therapeutische Gespräche.


Entsäuerung

Auch dem Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts, der so genannten Entsäuerung, kommt eine große Bedeutung zu, denn durch unsere modernen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ist unser Organismus häufig übersäuert, was sich z. B. in Infektanfälligkeit, Antriebslosigkeit und vielem mehr äußern kann und letztendlich den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigt. Hier sind es vor allem Erkrankungen des Stoffwechsels sowie allergische, rheumatische und andere chronische Leiden, bei denen sich eine solche Regulierung äußerst positiv auswirkt. Des Weiteren lassen sich durch die Entsäuerung auch Wohlbefinden und Widerstandsfähigkeit merklich steigern – und zwar auf leichte und angenehme Art.

Ernährungsempfehlungen sind bei der Entsäuerung ein sehr wichtiger Bestandteil, zusätzlich zur Verwendung von Basentabletten, -pulvern, -kolloidlösungen und Zusätzen für regelmäßige Basenbäder. Weiterhin erfahren Sie, wie Sie pH-Messstreifen einsetzen können und welche Faktoren bei Ihnen besonders stark zur Übersäuerung beitragen. Das muss nicht unbedingt nur die Ernährung sein, es kann sich auch um Schlafmangel, Stress, Bewegungsarmut, Ärger etc. handeln.


Ausleitungsverfahren

Der Grundgedanke der Ab- und Ausleitungsverfahren geht in der Medizingeschichte zurück bis zu Paracelsus, der ihn folgendermaßen formulierte: „Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, da hat sie schädliche Stoffe angesammelt und will sie ausleeren. Ist die Natur nicht imstande, diesen Vorsatz selbst auszuführen, muss der Arzt an der kranken Stelle eine künstliche Öffnung machen und so Schmerz und Krankheit rasch heilen.“ Mit Hilfe von Schröpfköpfen, Aderlässen, Blutegeln oder anderen Ab- und Ausleitungsverfahren lassen sich Stauungen im Blut- und Lymphsystem beseitigen sowie Umwelt- und Stoffwechselgifte aus dem Körper entfernen. So werden Krankheits- verläufe und Schmerzzustände positiv beeinflusst, Therapieblockaden aufgehoben und das Immunsystem stabilisiert.

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